Wiener Charta - Zukunft gemeinsam leben

Die Wiener Charta 2013 – Zukunft gemeinsam leben

Wiener Charta erneut international ausgezeichnet: Best practice certificate – European Public Sector Award (EPSA) in Maastricht verliehen

Innerhalb weniger Tage wurde die “Wiener Charta” zum zweiten Mal international ausgezeichnet. Nach der Verleihung des “Prix Territoria Europe” am 13. November 2013 in Paris, erhielt das Projekt nun ein “Best practice certificate” des “European Public Sector Award”(EPSA). Eine große Anerkennung, wie die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger betont: “Mit der Wiener Charta haben wir das Zusammenleben in unserer Stadt gemeinsam gestaltet. Die zweite internationale Auszeichnung innerhalb kürzester Zeit ist eine Bestätigung für diesen Wiener Weg!”

Der “European Public Sector Award” wird zweijährlich vom “European Institute of Public Administration” der EU vergeben und zeichnet innovative Projekte der öffentlichen Verwaltungen aus. Der Preis, der in Maastricht verliehen wurde, will die Modernisierung von öffentlicher Verwaltung vorantreiben und Innovationen fördern. Heuer wurden 227 Projekte aus 26 europäischen Ländern eingereicht.

Presseaussendung  EPSA vom 4. Dezember 2013
Presseaussendung “Prix territoria Europe” vom 17. November 2013

 

Charta gemeinsam leben – Gespräche gehen weiter

Der Text der Wiener Charta wurde im Jahr 2012 von den Wienerinnen und Wienern erarbeitet und am 27. November 2012 präsentiert. Seither hat der Prozess im In- und Ausland großes Interesse gefunden und wurde bei Tagungen und Kongressen (etwa der Weltbank für Bürgermeister aus Südost-Europa oder der UNESCO in Rumänien) präsentiert.

Für uns in Wien geht es nun darum, sie im Alltag zu leben.

651 Charta-Gespräche im Jahr 2012 haben gezeigt, dass Gespräche über das Zusammenleben – über das, was uns aneinander freut oder ärgert, was wir voneinander erwarten und selbst bereit sind zu tun – wichtig und fruchtbar waren. Viele konkrete Schritte und Vorhaben wurden in Wohnhäusern, Parks, Betrieben, … überlegt und gemeinsam in Angriff genommen. Reden hilft, denn beim Reden kommen die Leut´ z´sam.

Das Charta-Büro bietet daher weiterhin die Möglichkeit, zu den Themen der Wiener Charta Gespräche zu organisieren und stellt dafür gratis zwei Moderatorinnen oder Moderatoren zur Verfügung. Organisationen und engagierte Einzelpersonen sind eingeladen, in ihrem Umfeld (Wohnhaus, Park, Betrieb, …) ein Charta-Gespräch zu veranstalten: Sie organisieren einen Ort, legen Zeitpunkt fest und melden ihr Charta-Gespräch im Charta-Büro an. Das Charta-Büro kontaktiert zwei Moderatorinnen oder Moderatoren.  Die Organisatorin oder der Organisation kümmert sich nach Bestätigung des Termins um die Einladung an interessierte Personen. Die Ergebnisse des Charta-Gesprächs werden auf der Homepage veröffentlicht und können von anderen als Impulse und Anregungen für das Zusammenleben genützt werden.

Charta-Plakate und Infomaterial

Plakate mit dem Charta-Text sowie Informationsmaterial zum Prozess schicken wir Ihnen gern kostenlos zu:

  • Ein Folder-Plakat (Vorderseite: Kurze Infos zum Prozess; Rückseite: Plakat Format A 2 mit Text der Wiener Charta)
  • Sondernummer ”Perspektiven” (68 Seiten) mit ausführlicher Darstellung des Charta-Prozesses
  • Englisch:  Informationsbroschüre zum Prozess und der Text der Charta

Bestellungen per  E-Mail  charta@post.wien.gv.at oder telefonisch unter  (01) 4000-81561.

Unter Downloads steht der Folder, die Infobroschüre auf Englisch sowie der Charta-Text in den Sprachen Serbisch, Türkisch, Bosnisch-Kroatisch zur Verfügung.