Weitere Wiener Themen

Die Wiener Charta befasst sich mit dem zwischenmenschlichen Zusammenleben. Von 19.3. bis 1.4.2012 wurden aber auch viele Themen eingereicht, die andere Bereiche des Lebens in Wien betreffen: Wünsche, Vorschläge und Kritik an Institutionen und Verwaltung. Auch diese nehmen wir ernst und leiten sie an die dafür zuständigen Stellen weiter. Sehen Sie hier beispielhaft und gekürzt solche Beiträge nach Themen unterteilt.

  1. Verkehr/Parken/Barrierefreiheit
  2. Gesundheit
  3. Wohnen
  4. Kultur
  5. Migration/Integration
  6. Medien
  7. Bildung
  8. Parks/öffentlicher Raum
  9. Tiere
  10. Nachhaltigkeit
  11. Sonstiges

1. Verkehr/Parken/Barrierefreiheit

Verkehskonzept
Ich wünsche mir ein modernes Verkehskonzept, welches die Einschränkung des Individualverkehrs und eine Entschleunigung des Verkehrs in der Stadt umfasst. Die Parkpickerlpflicht sollte für ganz Wien gelten. Weitere Vorschläge: Ausbau des Radverkehrs, Parkplätze in Grünflächen umwandeln, Prämien für jeden Wiener Haushalt, der kein Auto anmeldet …

„Kurzparken in Wien“
Wiener zahlen genug Steuern und sollten nicht auch noch für das Parkpickerl aufkommen müssen.
Die vielen Pendler aus dem Umland besetzen die meisten Parkplätze (vor allem in U-Bahn-Nähe). Einführung von Kurzparkzonen, für Fahrzeuge ohne Wiener Kennzeichen …

„Schluss mit der Abzockerei (Parkpickerl)“
Kritik an der Einführung des Parkpickerls in den Bezirken 15, 16, 17. Bezirksvorsteher hätten das Volk befragen sollen, ob es die Einführung des Parkpickerls überhautp will. Kritik an Bezirksvorsteher Zatlokal und SPÖ und Grüne: Die Meinung der BürgerInnen wird nicht berücksichtigt. Wahlrecht ist nicht minderheitenfreundlich …

Fußgängerfreundliches Wien“
Wien ist schön – je langsamer man ist, desto besser kann man es bestaunen. Dafür sollte man möglichst überalhin gern und gut zu Fuß gehen können.
Sprich: Versorgung mit den Lebensnotwendigkeiten in Gehweite, breite Gehsteige (und möglichst nicht im Slalom mit Radwegen), keine bedrohlichen Auto-Raserstraßen, Grünflächen …

Carsharing fördern, nicht blockieren!
Carsharing ist eine wirklich brillante Idee zur Reduzierung des Individualverkehrs. Jedoch sollten nicht extra neue Parkplätze dafür gebaut werden – so würde das Konzept erst recht nichts bringen …

„Barrierefreiheit“
Obwohl es in Wien schon sehr viele Niederflurstraßenbahnen und Autobusse gibt sollte man vorallem für MitbürgerINNEN mit einer körperlichen Einschränkung vor noch mehr Barrierefreiheit achten …

2. Gesundheit

„Kommunikation im Gesundheitsbereich“
Sprachliche Kommunikation ist die wesentliche Voraussetzung, um zu einer gezielten Diagnose zu gelangen und damit auch eine adäquate Therapie einzuleiten. Deshalb sind Dolmetscherdienste im Gesundheitsbereich außerordentlich wichtig und auch zu fördern …

3. Wohnen

„Enger Wohnraum“
Es werden Gebäude und riesige undurchschaubare Wohnanlagen gebaut, ohne die Bedürfnisse von Behinderten, Familien mit Kinderwägen, Älteren oder sonstiges zu berücksichtigen. Kinder werden eingezäunt in die Käfige (wo sie spielen dürfen), ich finde es schrecklich.
Kein Architekt lebt dort wo er/sie sein Werk aufgestellt hat und sicher nicht im vollen ehrenwerten Haus mit dem Klo am Gang oder Gemeindebau …

Wohnbau
Wenn die Infrastruktur nicht passt und auch vorher nicht hergestellt wird
ist es wenig sinnvoll Hunderte Wohnungen zu bauen wo dann alle im Stau stecken.
Aktuell: Rodaun/ Kaltenleutgeben …

4. Kultur

„Bezirksfestwochen“
Die alte Form der Bezirksfestwochen habe ich besser gefunden als die Veranstaltungen im letzten Jahr. Eine stärkere Einbindung von Menschen aus dem Migrationsmilieu wäre wünschenswert- z.B. durch Konzerte mit Musik aus anderen Ländern …

„Kultur: Regie-Berserker zerstören die Kunstwerke“
Es ist traurig, dass in Theatern stets Regie-Berserker engagiert werden, deren Ziel es offenbar ist, das Kunstwerk zu zerstören und sich selbst zu inszenieren. Und dafür zahlt die öffentliche Hand. Egal ob im Sprechtheater oder im Musiktheater – diese „Kultur-Kriminellen“ sind überall am Werk und werden trotz der bestehenden Erfahrungen stets wieder engagiert …

5. Migration/Integration

„Gesetzliches Burka verbot“
Andere Länder, andere Sitten!
In Österreich bitte keine Burka oder Kopfbedeckungen, eine gewisse Kleiderordnung ist finde ich Pflicht, dass gehört zum guten Benehmen.
Darum eine gesetzliche Kleiderordnung die mit Geldstrafe und sogar mit nicht Einhaltung, eine Freiheitstrafe in betracht zieht …

Zuwanderung in Wien
Sobald wir, meine Frau und ich, das Pensionsalter erreicht haben, werden wir sofort von Wien in die Steiermark übersiedeln. Denn wir wollen unseren Lebensabend unter ÖSTERREICHER verbringen. Herzlichen Dank an unsere Politiker, die, meiner Meinung nach, blind durch unsere schöne Stadt Wien spazieren und der Meinung sind, wir brauchen noch mehr Zuwanderer …

„Integrationsmaßnahmen“
verpflichtende Deutschkurse, die „Zureisende“ bereits vorher absolvieren; Streichung von Sozialhilfe bei Begehung von Straftaten …

6. Medien

Österreich Heute
Da ich jeden Tag U-Bahn fahren muss komme ich um den Kontakt mit diversen Gratiszeitungen nicht herum. Jedes Mal, wenn ich eine von denen aufschlage regt sich in mir das Bedürfnis, der Redaktion mal einen ziemlich hässlichen Leserbrief zu schicken. Diese Zeitungen verbreiten Hetze in verschiedenste Richtungen – gegen Homosexuelle, Muslime etc. …

7. Bildung

Bessere Bildung“
Die sozialen Spannungen sind auch auf ein schlechtes Bildungssystem zurückzuführen. Einerseits wären intellektuell besser Gebildete weniger anfällig für Propaganda (von welcher Seite auch immer), andererseits würde die „Vererbbarkeit von Bildung“ abnehmen und so den sozialen Aufstieg gleichberechtigt ermöglichen. Dies verlangt nach kleineren Klassen und sozial geschultem Personal …

Kindergärten und Schulen für Ausländer in Favoriten
Mittlerweile haben wir im Umkreis 3 Multikulti Kindergärten dort wird garnicht mehr Deutsch mit den Kleinen gesprochen.Wie sollen die Kinder jemals in der Schule Deutsch sprechen und einen Abschluß machen? Warum dürfen die Ausländer einfach Ihre eigenen Kindergärten und Schulen gründen? …

8. Parks/öffentlicher Raum

„Verstärkte Parkbetreuung vor allen in Problemparks oder Fußgängerzonen“
In Wien gibt es zwar ein „FairPlayTeam“ welches aber total unterbesetzt und in Stoßzeiten auch komplett überfordert ist. Vor allem in Problembereichen (bestimmte Bezirke, bestimmte Parkanlagen oder Fußgängerzonenabschnitte) sollten – auch in Zusammenarbeit mit der Polizei – verstärkt auch in der Nacht betreut werden …

Mistbehälter im öffentlichen Raum“
Ich habe beobachtet, dass die vorhandenen Mistbehälter (zu klein) in Parks (zB. am Donaukanal, im Volksgarten, Stadtpark) nicht ausreichen. Sie sind überfüllt! Es wird der Mist von den Menschen zwar zum Mistkübel getragen und mangels Platz dann daneben hingelegt.
Liebe Stadtverwaltung: bitte stellt grössere Mistkübel auf! Behältnisse mit mehr Fassungsvermögen wären dringend notwendig! …

RaucherInnen
Die Mistkübel mit den eigenen Aschenbecher sind TOP – aber wenn diese nicht wirklich ÜBERALL montiert werden, tun sich die RaucherInnen schwer, die Zigaretten zu entsorgen. Ich bin für den wienweiten Tausch der Mistkübel – da wo noch keine sind, gehören auch welche mit Aschenbecher installiert …

Nichtraucherschutz
Trotzdem das Tabakgesetz bereits im Jänner 2009 in Kraft getreten ist (Übergangsfrist bis Juni 2010), gibt es nach wie vor nur ein sehr eingeschränktes Angebot an rauchfreier Gastronomie. Meist ist der Raucherraum der Hauptraum. In der Abendgastronomie gibt es nach wie vor kaum rauchfreie Möglichkeiten auszugehen. Es wird Zeit, dass Wastewatchers und Magistratsbeamte aktiv werden! …

Problemlokale
Manche Lokale verursachen durch ihren Betrieb für ihre Umgebung naturgemäß Lärm, Schmutz, Vandalismus, Belästigungen etc. Dies beschäftigt in der Regel die Polizei und die Anwohner fühlen sich von allen Behörden in Stich gelassen …

9. Tiere

Stadtregierung jagt jetzt auch Hundebesitzer
Die rot-grüne Stadtregierung setzt offenbar nur mehr auf ein Konzept: Strafen, strafen, strafen! Neben den Autofahrern sind vor jetzt auch die Hundesbesitzer ins Visier der Abkassierer geraten: die Hundesteuer wurde auf 72 Euro erhöht. Vielleicht sollte das eine oder andere dubiose Projekt weniger gefördert werden …

Tiere in der Stadt
Die „artgerechte“ Haltung von Tieren in der Stadt sollte gewährleistet sein.
Dazu gehört meines Erachtens:- Einschränkung der (Groß-)Tierhaltung in Wohnungen, Fütterung von Tieren (v.a. Vögel) ausschließlich durch qualifiziertes Fachpersonal, Sauberhaltung aller öffentlichen Flächen von Tierausscheidungen, Schutz von bedrohten Tierarten, die „stadttauglich“ sind …

10. Nachhaltigkeit

Sparsamer Umgang mit den Ressourcen
Wir sollten versuchen das Bewusstsein für die Umwelt zu stärken und den Verbrauch unserer Ressourcen sparsam einzusetzen. Jeder kann einfach seinen kleinen Beitrag leisten, wodurch gesamt ein beachtliches Ergebnis erzielt werden kann: weniger heizen, Licht unter Tags abschalten,
keine Plastiksackerl…. Die Politik sollte hier als gutes Beispiel vorangehen um zu zeigen, dass uns dieses Thema am Herzen liegt und alle angeht …

Solidarität auch in der Wirtschaft durch Gemeinwohl-Ökonomie
Wenn Solidarität Realität werden soll, müssen auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geändert werden. Derzeit lernt man als arbeitender Mensch im Berufsleben nur, wie unter massivem Einsatz konkurrierender Mittel, soviel Geld wie möglich für den Betrieb eingenommen wird.
Der Gemeinwohlfaktor in einer solchen Gesellschaft ist gleich null. Weg von einer konkurrierenden Finanzbilanz-Wirtschaft zu einer solidarischen Gemeinwohlbilanz-Gesellschaft …

11. Sonstiges

Gleichstellung von Vätern
Derzeit werden Väter bei Fragen der Obsorge massiv benachteiligt. Die Obsorge für Kinder wird bei unehelichen Kindern automatisch der Mutter zugesprochen. Diese veraltete Rechtslage entspringt einem ebenso veralteten Frauen- und Männerbild. Die Stadt Wien mit ihrer Jugendwohlfahrt (dem Jugendamt) sollte darauf hin wirken, diese Situation zu ändern und sich beim Bund dafür einsetzen …

Inseln der Langsamkeit schaffen“
unsere zeit läuft viel zu schnell. die anforderungen der arbeits- und konsumwelt, die technische entwicklung der kommunikationsmedien, unsere eigenen geschwindigkeitsfantasien treiben uns vor uns her wie in einem unendlichen rad, in dem wir laufen. die stadt muss gegensteuern, der langsamkeit ihre chance geben. wir müssen wieder lernen, uns zeit zu lassen, uns zuzuhören, aufeinander zuzugehen …

Meldeservice für öffentliche Themen
Oft stelle ich fest, dass es viele von uns Bürger ärgert, wenn jemand seinen Müll irgendwo abgelagert hat, etwas beschädigt wurde, etc. Da man zumeist nicht weiß wohin man sich wenden soll, bzw. eine Meldung Aufwand bedeutet der nicht gedankt, sondern eher unangenehm scheint bleiben solche Probleme oft sehr lange bestehen. Mein Vorschlag ist nun im Internet eine Platform zur Verfügung zu stellen, die es ermöglicht anonym „Tickets“ zu verfassen, um auf Missstände aufmerksam zu machen …

Lebensqualität in Wien
mein Wunsch wäre, daß die Rezept- u. alle Mahngebühren abgeschafft werden sollen und das Höchstalter für Pensionantritt niedriger gesetzt werden soll, dass sehe ich als Verbesserung der Lebensqualität in Wien …

Theater als Themenbearbeitungsmethode
Ich wünsche mir ein Figruentheater für Erwachsene in Wien. Das Lilarium im 3. Bezirk bietet nur Stücke für Kinder. Es fehlt ein solches Theater für Erwachsene (Figuren aus Holz und Stein), in dem verschiedenste Themen aufgearbeitet werden können …

Kompetenzzentrum zur Beratung und Unterstützung von transidenten Menschen
Auch in Wien soll ein Beratungs-, Unterstützungs- und Behandlungszentrum zur Betreuung transidenter Menschen und deren Angehöriger, durch eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, den Behörden, den Spitälern und den niedergelassenen Fachleuten, die mit der Betreuung, Unterstützung und Behandlung transidenter Personen befasst sind, geschaffen werden, um es den Betroffenen zu ermöglichen vom ersten Erkennen der Problematik, über die nötigen rechtlichen und medizinischen Schritte bis hin zu operativen Maßnahmen, kompetent beraten und betreut zu werden. 2/3 der betroffenen Menschen leben im Großraum Wien …

Jugendzentren
Es sollte mehr Jugendzentren mit Sport und PCs geben, kostenlos, mit Betreuung und mit großzügigen Öffnungszeiten, damit sich Jugendlioche nicht auf der Straße herumtreiben (müssen?) …