Meldungen zur Wiener Charta

[Rathauskorrespondenz vom 12.09.2012] Frauenberger bei Flashmob gegen Antisemitismus

“Zeichen setzen für Zivilcourage und gegen Menschenhetze”

Die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger wird heute, Mittwoch, 17:30 Uhr, am Flashmob “Kein Platz für Antisemitismus” am Schwedenplatz teilnehmen und will damit ein aktives Zeichen für mehr Zusammenhalt und Zivilcourage setzen: “Mehr Solidarität zu wagen und damit menschenverachtenden Parolen entgegenzutreten, muss die Antwort auf Hass und Hetze sein. Wir dürfen nicht zulassen, dass Ewiggestrige einen Keil in die Gesellschaft treiben und Menschen auseinanderdividieren”, so Frauenberger.

In diesem Zusammenhang verweist die Integrationsstadträtin auf das derzeit laufende große BürgerInnenbeteiligungs- und Solidaritätsprojekt “Wiener Charta – Zukunft gemeinsam leben”: “Mit dem Ziel, dass Wienerinnen und Wiener miteinander ins Gespräch kommen, haben wir ein Netz des Dialoges über die ganze Stadt gespannt. Denn über den direkten Kontakt können Vorurteile aufgebrochen, und damit das Gemeinsame über das Trennende gestellt werden. Für ein Klima der Solidarität!”

Null Toleranz für Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

“Für Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung gilt in unserer Stadt Null Toleranz. Wien bekennt sich ohne Wenn und Aber zu einer Stadtgesellschaft, in der alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Religionszugehörigkeit und sexueller Orientierung gleichberechtigt, solidarisch und respektvoll miteinander leben.”, betont die Integrationsstadträtin im Vorfeld der Veranstaltung.

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/09/12012.html

[Rathauskorrespondenz vom 24.08.2012] Rapid diskutiert mit: Wiener Charta ist sportlich

23 Spieler der U18-Mannschaft der Rapid-Akademie diskutierten mehr als zwei Stunden zur Wiener Charta — dabei war Respekt im gegenseitigen Umgang das bestimmende Thema. Für die 15- bis 17-Jährigen, deren Familien aus knapp 10 Ländern kommen und die in einer Mannschaft spielen, stellen kulturelle und sprachliche Unterschiede kein Problem dar. Innerhalb der Mannschaft, so war man sich einig, wäre der Zusammenhalt groß, da man nur so Spiele oder die Meisterschaft gewinnen kann. In dieser Hinsicht könnten die Wienerinnen und Wiener von ihnen lernen, waren die Mannschafts-Sportler überzeugt.

Konflikte gibt es da eher außerhalb der Mannschaft, vor allem in der U-Bahn und mit älteren Personen. Dass deren Anliegen auch berechtigt sein können, sahen die jugendlichen Spieler ein, aber sie wünschen sich, dass Kritik oder Bitten freundlicher formuliert werden und dass auch die Älteren mit Jüngeren respektvoll umgehen. Sie stellten auch fest, dass sie immer wieder mit Rassismen konfrontiert sind.

Was nun für die jungen Männer Respekt heißt? Nicht schimpfen, sich helfen lassen, andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Grüßen, sich verabschieden, Hilfsbereitschaft zeigen und dankbar gegenüber Personen, die ihnen helfen und sie unterstützen sein. Darüber hinaus: andere Religionen und Sitten tolerieren und gut miteinander umgehen (in diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, ob das freundschaftliche Anreden mit Schimpfwörtern Teamkollegen verletzen kann). Akzeptieren, dass Jeder auf seine Art besonders ist, mehr Spaß haben, freundlicher miteinander umgehen, nichts kaputt machen, Respekt v.a. gegenüber älteren Personen haben, gut mit Aggression umgehen können. Dabei wurde klar zwischen Situationen im Spiel, die mehr Aggression fordern, und außerhalb des Stadions unterschieden.

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/08/24002.html

[Rathauskorrespondenz vom 17.08.2012] Wiener Charta bringt unterschiedliche Meinungen auf einen Nenner

Rund 330 Charta-Gespräche haben bisher stattgefunden — im Wohnbereich, bei der Arbeit, mit FreundInnen oder unter ExpertInnen. In vielen dieser Charta-Gespräche kommen Menschen zusammen, die in dieser Form zum ersten Mal diskutieren, auch wenn sie regelmäßig im Stadtraum miteinander zu tun haben. Denn es geht hier nicht nur um die Inhalte, die sachlich diskutiert werden – im Zuge der Charta-Gespräche geht es auch ganz stark um die Beziehungs-Ebene im täglichen Miteinander.

Taxi 40100 initiiert Charta-Gespräch

Über ein Thema, das derzeit großes Aufsehen erregt, nämlich über das Miteinander im Verkehr, diskutierten VertreterInnen unterschiedlichster Verkehrsmittel, Radfahrer, ein Kollege der Wiener Linien, Autofahrer-Organisationen, Taxi-Fahrer u.a. auf Einladung vom Taxi 40100 im Rahmen der Wiener Charta. Trotz unterschiedlicher Ansätze stand nicht eine emotional aufgeladene Diskussion auf dem Programm, sondern die TeilnehmerInnen überlegten im Gespräch, wie ein besseres Miteinander im Verkehr erreicht werden kann.

Ein wichtiges Ergebnis der Gruppe war, dass viel Bewusstseinsbildung, d.h. Schulungen und Information, notwendig wäre, um viele Situationen im täglichen Verkehrsgeschehen angenehmer zu gestalten. Vor allem ein Perspektivenwechsel kann dazu beitragen, andere Sichtweisen zu verstehen und Verständnis für die Bedürfnisse anderer VerkehrsteilnehmerInnen zu wecken. In diesem Sinne wurden auch konkrete Vorschläge besprochen so etwa die Idee, FahrlehrerInnen einzuladen, einen Tag mit Straßenbahn- oder BuslenkerInnen zu verbringen, damit sie als MultiplikatorInnen diese Erfahrung an die FahrschülerInnen weitergeben können.

Das Protokoll der Diskussion, das unter www.charta.wien.gv.at nachzulesen ist, steht unter dem Motto: Miteinander bedeutet: Es gibt auch Andere!

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/08/17006.html

[Rathauskorrespondenz vom 06.08.2012] McDonald’s Österreich unterstützt Wiener Charta

PartnerInnen der Wiener Charta sind Organisationen und Unternehmen, die sich aktiv für das Zusammenleben in Wien engagieren wollen. Sie organisieren Charta-Gespräche und unterstützen die Information über dieses einmalige Projekt der Bürgerbeteiligung im Rahmen ihrer Kommunikationsmöglichkeiten.

Mehr als 300 Firmen, Vereine, Organisationen und Initiativen haben sich dazu entschlossen, die Wiener Charta aktiv zu unterstützen. Eine dieser Partnerorganisationen ist McDonald’s Österreich, der seine Kommunikationsmöglichkeiten in den Wiener Restaurants zur Verfügung gestellt hat, um die Gäste einzuladen, sich aktiv an der Charta zu beteiligen.

Noch bis zum Ende dieser Woche wird jeder Gast, der in einem Wiener McDonald’s Restaurant seine Speisen und Getränke auf dem Tablett transportiert oder einen Blick auf den hauseigenen TV-Kanal wirft, mit der Wiener Charta in Kontakt kommen. “Für uns gehört Integration tagtäglich dazu. Wir leben dies aktiv in unseren Restaurants und bemühen uns, unsere Mitarbeiter dabei zu unterstützen”, so die für Kommunikation zuständige Ursula Riegler. “Daher sind wir auch gerne Partner der Wiener Charta. Unsere Wiener Franchisenehmer und Restaurants informieren über die Anliegen der Charta, einzelne veranstalten auch Charta-Gespräche.”

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/08/06003.html

[Rathauskorrespondenz vom 01.08.2012] Viel los im Park – Programmhighlights der Wiener Parkbetreuung Anfang August

Feiern beim Sommerfest, spielend durch die Welt oder doch lieber auf der Slackline balancieren? Bereits den ganzen Juli hindurch gab es für Kids und Teens bei viel Action im Park jede Menge zu erleben. Im August geht der Spaß mit den Angeboten der Wiener Parkbetreuung in die zweite Runde! Freiluftkino im Park, ein generationenübergreifendes Picknick und Wikinderschach sind nur einige Highlights des vielfältigen, kostenlosen Mitmachangebots, das die rund 20 Wiener Vereine im Rahmen der Wiener Parkbetreuung heuer wieder bieten. Ersatzprogramm bei schlechtem Wetter in eigenen Räumen in der Nähe vieler Parks sorgt selbst bei Regen für gute Laune.
Mit finanzieller Unterstützung der Bezirke sorgen Wien weit rund 400 engagierte und freizeitpädadogisch geschulte BetreuerInnen dafür, dass Kinder städtische Grünräume erobern und sich austoben können. Und das nicht nur in den Ferien, sondern das ganze Jahr über — draußen in der warmen Jahreszeit, drinnen ganzjährig.

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/08/01007.html

[Rathauskorrespondenz vom 19.06.2012] Wiener Charta: Mehr als 300 Partnerorganisationen

Die Wiener Charta ist erfolgreich gestartet und täglich nehmen mehr Menschen teil und mehr Institutionen unterstützen dieses große Partizipationsprojekt der Stadt Wien. Mehr als 2.000 Wienerinnen und Wiener haben bereits diskutiert – die Ergebnisse der Protokolle spiegeln die Meinungsvielfalt in der Stadt wider und sind unter www.charta.wien.at nachzulesen.

Vor allem die rund 200 Moderatorinnen und Moderatoren, die bisher im Einsatz waren, können viel über ihre Erfahrungen berichten. Auch die Zahl der Partner, die die Wiener Charta unterstützen wollen, wächst kontinuierlich. Mehr als 300 Organisationen – Vereine, Firmen, Interessensvertretungen, Religionsgemeinschaften u.v.a. – tragen dazu bei, dass ihre Mitglieder, KundInnen, MitarbeiterInnen und Gäste an der Wiener Charta mitwirken.
Neu dazugekommen sind in den letzten Tagen etwa die Plattform Christen und Muslime, der Wiener Schachverband und der Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs.

“Die PartnerInnen sind der Garant dafür, dass möglichst viele WienerInnen mitmachen und so die Charta mit Leben erfüllen. Sie sind quasi die TrägerInnen des Dialognetzes, dass wir über die ganze Stadt spannen”, so Stadträtin Sandra Frauenberger.

UN-Flüchtlingshochkommissariat unterstützt Wiener Charta

Die Projektleitung freut sich besonders darüber, dass auch internationale Organisationen die Innovationskraft des Projekts erkennen
und die Information über ihre Netzwerke über den kommunalen Rahmen hinaustragen. So sind etwa der UNESCO Club Vienna und das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR unterstützende Partner der Wiener Charta geworden. “Miteinander zu reden statt übereinander ist der erste Schritt zu einem gelungenen Zusammenleben und ganz besonders wichtig, um auch Flüchtlingen und Asylsuchenden die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen”, so UNHCR-Pressesprecherin Ruth Schöffl über die Teilnahme bei den Charta-Gesprächen.

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/06/19006.html

[Rathauskorrespondenz vom 14.06.2012] “Wir in Favoriten”: Gemeinsam für gute eine Nachbarschaft

Unter dem Motto “Wir in Favoriten” stellen sich am Samstag, den 16. Juni, am Antonsplatz rund 45 Bezirksvereine, Institutionen und Initiativen mit und ohne Migrationshintergrund vor. Die bunte Schau, die zwischen 14.00 und 21.00 Uhr stattfindet, bietet einen Überblick über die vielfältige Vereinslandschaft im Bezirk und die Möglichkeit, gleich vor Ort Kontakte zu knüpfen. Neben der Leistungsschau der Vereine werden auch ein unterhaltsames Bühnenprogramm sowie verschiedene Mitmachstationen für Kinder angeboten. Durchgeführt wird die Veranstaltung von der MA 17 – Integration und Diversität – in Kooperation mit der Bezirksvorstehung Favoriten.

Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger zu dieser Initiative: “Die Stadt fördert und unterstützt gezielt Aktionen und Initiativen, die das Zusammenleben in unserer Stadt und die Kommunikation zwischen den Menschen zum Ziel haben. Vereine und Menschen mit unterschiedlichen Talenten und Hobbys vor den Vorhang zu holen, ist ein wichtiger Beitrag dazu. Denn nur über gemeinsame Interessen kann ein neues ‘Wir-Gefühl’ entstehen.”

Frauenberger unterstrich in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der derzeit laufenden Chartagespräche im Rahmen des europaweit einzigartigen BürgerInnenbeteiligungsprojektes “Wiener Charta – Zukunft gemeinsam leben”: “Es ist ganz besonders wichtig, dass möglichst viele Vereine in Wien beim Chartaprojekt mitmachen und ihre Mitglieder zum Mitreden in den Gesprächsgruppen motivieren. Die Aktivitäten der ‘Wir in …’ Initiativen in verschiedenen Wiener Bezirken bieten dafür eine ausgezeichnete Grundlage.”

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/06/14004.html

[Rathauskorrespondenz vom 07.06.2012] Major Cities of Europe – Konferenz in Wien

Von 4. Bis 6. Juni ging im Wiener Rathaus die Jahreskonferenz der Major Cities of Europe über die Bühne. Über 300 TeilnehmerInnen und 30 ReferentInnen europäischer Städte diskutierten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Informations-und Kommunikationstechnologien (ICT) in Städten und Behörden.
Eine Reihe an Smart Cities und Open Government Data Projekten wurden im internationalen Kontext vorgestellt. Zahlreiche europäische und amerikanische ReferentInnen skizzierten Beispiele aus der Praxis mit vielen Initiativen, Anwendungen und Strategien.

Aktuelle Innovationen europäischer Städte liegen in den Bereichen Web 2.0, Open Data, Social Networks Apps und Mobile Services. Es öffnen sich die Grenzen und eine neue Generation an BürgerInnen fordert ein Umdenken: Städte entwickeln neue Wege in der Kommunikation und in der Beteiligung ihrer BürgerInnen.

Bei dieser Gelegenheit stellte die für Informations- und Kommunikationstechnologien zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger die Initiative “Wiener Charta” vor: “Die Wiener Charta ist ein zukunftsweisendes Projekt, eine Beteiligung der BürgerInnen, die es in  dieser Form europaweit bisher noch nicht gegeben hat. Es geht darum,  Grundsätze und Prinzipien für ein gutes Zusammenleben zu erarbeiten, und  zwar online und offline. Die Stadt Wien zeigt damit einmal mehr, dass  sie das pulsierende Zentrum moderner Informations- und  Kommunikationstechnologien ist.”

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/06/07001.html

[Rathauskorrespondenz vom 03.06.2012] Miteinander”-Show 2012 der Modeschule Wien

Unter dem Motto “Miteinander” feiert die Modeschule Wien im Schloss Hetzendorf am Mittwoch, dem 20. Juni, und Donnerstag, dem 21. Juni 2012, Mode als Manifest der Vielfalt, Partnerschaft und Toleranz. Gemeinsam mit Projektleiterin Gabriele Skach und Creative Consulter Christopher Just erarbeiteten die SchülerInnen das diesjährige Showkonzept. Präsentiert werden rund 200 Modelle im Schlosspark Hetzendorf. Der Kartenvorverkauf startet am 4. Juni 2012.

Alles ist erlaubt

Das Motto der Show passt zum Jahresschwerpunkt der Schule “Miteinander leben” und wird im Sinne der Aktivitäten zur “Wiener Charta” inszeniert. Gefeiert wird die Vielfalt in der Mode. Oder anders gesagt: Alles ist erlaubt! Für die Konzeption der Inszenierung konnte Christopher Just, ein ehemaliger Hetzendorf-Absolvent, gewonnen werden. Er sorgt gemeinsam mit den SchülerInnen für einen facettenreichen Showabend im Fashionzelt im Schlosspark: ob betonte Opulenz oder puristischer Minimalismus — kreative Vielfalt wird voller Stolz gelebt.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/06/03002.html

Charta-Partner im Rathaus

Mehr als 100 Gesprächsrunden haben im Rahmen der Wiener Charta bereits stattgefunden, 149 Anmeldungen für weitere Gespräche liegen derzeit vor. Die Gespräche werden von Privatpersonen, Organisationen, Vereinen oder Firmen organisiert – viele von ihnen sind offizielle PartnerInnen der Wiener Charta.

Knapp 300 Partnerorganisationen der Wiener Charta – darunter MigrantenvertreterInnen, Religionsgemeinschaften, unterschiedliche Vereine, Firmen wie Mc. Donalds, Raiffeisen, Spar und selbstverständlich auch Magistratsabteilungen – werden Charta-Gespräche organisieren und dazu beitragen, dass unter ihren MitarbeiterInnen, KundInnen, Mitgliedern usw. über die Wiener Charta gesprochen wird.

Am 30.5. waren diese PartnerInnen eingeladen, sich über unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation zu informieren, hinsichtlich ihrer eigenen geplanten Aktivitäten auszutauschen und einander kennenzulernen.

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/05/31013.html

Wiener Charta: Ein Monat Charta-Gespräche – eine Bilanz

Seit rund einem Monat finden in beinahe allen Wiener Gemeindebezirken Charta-Gespräche statt. Mehr als 60 Diskussionen wurden bereits durchgeführt. Die Ergebnis-Protokolle können hier nachgelesen werden.

Wer hat bisher mitgemacht?

Die Liste der Veranstalter zeigt die breite Palette der BürgerInnenbeteiligung, die im Rahmen der Wiener Charta möglich ist: Charta-Gespräche haben bereits in nahezu allen Wiener Gemeindebezirken stattgefunden. Stark vertreten sind Gruppen, in denen sich MieterInnen von Wohnhausanlagen oder BewohnerInnen bestimmter Stadtteile und/oder Bezirke getroffen haben. Auch Menschen, die einen Arbeitsplatz oder einen gemeinsamen Beruf teilen, haben gemeinsam diskutiert. Beispiele dafür sind Diskussionen am Großgrünmarkt, in einem Bezirksgesundheitsamt, unter LehrerInnen und SozialarbeiterInnen und ein Charta-Gespräch des gastronomischen Managements der Wiener Pensionistenwohnhäuser. Auch Vereine und Interessensgruppierungen waren im Rahmen der Wiener Charta bereits aktiv: Hier gab es Diskussionen mit religiösem Hintergrund, in Frauengruppen und Elterncafes aber auch bei WITAF, einer Organisation, die die Interessen Gehörloser vertritt und bei Asyl in Not. Jugendliche der Hanssonsiedlung diskutierten ebenso wie BewohnerInnen des Pensionisten-Wohnhauses Margareten. Charta-Gespäche wurden auch in Volkshochschulen durchgeführt und waren Ergebnis von Privatinitiativen, so etwa eine Diskussion im Eissalon “Le Sette Fontana” im 5. Bezirk.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Wiener Charta: Themenpräsentation durch den Charta-Beirat und weitere Schritte

Am 13. April 2012 beginnt die zweite Phase der Wiener Charta, jene der Charta-Gespräche, zu denen man sich jetzt anmelden kann. Der Beirat hat die Themen zu größeren Blöcken geclustert und stellt diese vor.  Die Charta- Gespräche, die zu diesen Themen geführt werden, bilden das Herzstück der Wiener Charta – hier geht es darum, alle Meinungen zu hören und zu berücksichtigen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wird über diese Gespräche und über die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen informiert.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/04/13006.html

Wiener Charta: Ende der ersten Online-Phase

Am 1. April 2012 um Mitternacht endet die Phase des Themensammelns. 1.848 Vorschläge für Themen, die die Wienerinnen und Wiener diskutieren wollen, werden in die nächste Phase der Wiener Charta einfließen. Diese Vorschläge sind auf www.charta.wien.at nachzulesen – und sie lassen erkennen, dass sich viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beteiligt und eine breit gefächerte Themenpalette erstellt haben. Die eingereichten Vorschläge wurden mehr als 45.600 mal mittels Like-Button bewertet und damit auch von Personen bekräftigt, die selbst keine Beiträge verfasst haben. Eine Bilanz zur 14-tägigen Online-Phase:
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/04/02006.html

Wiener Charta, keine Frage des Alters

Wiener Charta – keine Frage des Alters: Viele Meldungen betreffen auch die Art und Weise, wie Generationen miteinander umgehen. Sowohl ältere Personen – in diesem Fall BewohnerInnen des  Pensionisten-Wohnhauses Haidehof  – als auch Jugendliche – BesucherInnen des Jugendzentrums juzi23 in Alt Erlaa – diskutieren wichtige Aspekte des Zusammenlebens.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/03/28004.html
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/03/29013.html

Wiener Charta: Noch eine Woche Themen einreichen

Bilanz nach der ersten Woche: Themen werden u.a. bei einer Aktion von Stadt Wien und dem Verein Wirtschaft für Integration bei der yellow Box im Wiener Museumsquartier gesammelt. Innerhalb einer Woche melden sich rund 150 Institutionen, Organisationen, Vereine und Firmen, die Partnerorganisation der Wiener Charta sein wollen, darunter die Wirtschaftskammer, Agenda-Büros, die aks (Achse Kritischer SchülerInnen Wien), die Arbeiterkammer, die BAWAG PSK, die Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien, die Redaktion der Monatszeitschrift der Polen in Österreich, Polonika, die SPAR Akademie Wien und die wohnpartner.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/03/26013.html

Wiener Charta: ab Montag, 19. März 6.00 Uhr Themen posten

In der ersten Phase der Wiener Charta, die am Montag, 19. März 2012 um 6.00 Uhr startet und bis 1. April Mitternacht dauert, wird gesammelt, welche Themen die Menschen in der Stadt am meisten beschäftigen. Durch den Aufruf sollen die Menschen motiviert werden, ihre Themen über die Homepage oder über das Charta-Telefon einzureichen.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/03/17001.html

Präsentation BürgerInnenbeteiligung Wiener Charta

In der Pressekonferenz des Bürgermeisters vom 13. März 2012 stellen Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Stadträtin Sandra Frauenberger die Wiener Charta vor, ein Projekt der BürgerInnenbeteiligung, auf das sich die rot-grüne Stadtregierung in ihrem Regierungsübereinkommen geeinigt hat. In der Wiener Charta sollen die wesentlichen Grundsätze für ein gutes Zusammenleben in der Stadt festgeschrieben werden. Im beiliegenden Pressepapier werden die Eckdaten skizziert.
http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/03/13010.html