Was ist ein Charta-Gespräch?

Der Text der Wiener Charta wurde im Jahr 2012 von 8.500 Wienerinnen und Wienern in 651 Charta-Gesprächen erarbeitet. Im Jahr 2015 gibt es wieder die Möglichkeit, in jedem Bezirk an Charta-Gesprächen teilzunehmen. Heuer steht das zentrale Thema der Wiener Charta im Mittelpunkt:  Das rücksichtsvolle und respektvolle Zusammenleben im Alltag.

Die Erfahrungen mit Charta-Gesprächen haben gezeigt, dass Gespräche über das Zusammenleben – über das, was uns aneinander freut oder ärgert, was wir voneinander erwarten und selbst bereit sind zu tun – wichtig und fruchtbar sind. Viele konkrete Schritte und Vorhaben wurden in Wohnhäusern, Parks, Betrieben, … überlegt und gemeinsam in Angriff genommen. Reden hilft, denn beim Reden kommen die Leut´ z´sam.

Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, ein Charta-Gespräch selbst zu organisieren. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Für Charta-Gespräche gelten folgende Regeln:

  • Jede/Jeder soll angemessen zu Wort kommen können, Dauerreden und Monologe sind daher zu vermeiden.
  • Im Gespräch können und sollen gegensätzliche Meinungen diskutiert werden, Beleidigungen und persönliche Angriffe haben aber keinen Platz.
  • Die Gesprächsteilnehmenden bemühen sich um einen wertschätzenden Umgang miteinander.

Die Moderatorinnen und Moderatoren haben die Aufgabe, auf die Einhaltung dieser Regeln zu achten.